Gehirnwäsche

Freiheit für kreative Fotografen!

Endlich wird darüber diskutiert, das Gewerbe des Fotografen für alle zu öffnen und als freies Gewerbe zugänglich zu machen. Bisher war es in Österreich nämlich nur möglich, Werbefotos von einem Fotografen mit Meisterprüfung und angemeldeten gebunden Gewerbe zu verwenden.

Das Argument der Fotografen-Innung war immer, dass es eine fundierte Ausbildung benötigt, um mit den technischen Apparaturen und der Fotoentwicklung professionell umzugehen. In Zeiten, wo es aber durch einfach zu bedienende Digitalkameras und Bildbearbeitungssoftware bereits jedem möglich ist gute Fotos zu machen, führt dieses Argument ad absurdum. Vielmehr zeigt dieses langjährige Wehren der Innung gegen eine Öffnung des Gewerbes die Angst vor dem zukünftigen und kreativeren Mitbewerbern auf.
Das die Gefahr einer Abwertung des Fotografen-Berufsstandes ausgeschlossen ist, beweist die Öffnung des Gewerbes bei den Werbeagenturen. Durch den freien Markt und den größeren Wettbewerb waren die Agenturen gezwungen mehr Innovation und Profession zu bieten, um sich weiterhin behaupten zu können. Profitiert hat davon die gesamte Werbewirtschaft und vor allem der werbetreibende Kunde.

Durch die Öffnung des Fotografen-Gewerbes gibt es viele Gewinner. Unternehmen werden viel schneller und günstiger Fotos erhalten und Agenturen wird es leichter fallen ihre Ideen umzusetzen. Gute Fotos werden jedoch auch in Zukunft ihren Preis haben, denn es ist nicht das technische Know-How das ein gutes Foto ausmacht, sondern vielmehr die Kreativität und das Gespür des Fotografen.

Wer die Petition für die Freigabe des Fotografengewerbes unterstützen möchte,
findet diese Möglichkeit auf folgender Seite: http://www.freiefotografie.at

Eine Sammlung von Presseberichten: http://www.freiefotografie.at/site/presse

Der Journalist Christian M. Kreuziger schreibt darüber in seinem Blog: http://gesudere.at/blog/?p=4567

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Was kostet eine App?

Apps boomen und der Feldzug der praktischen Miniprogramme für das Smartphone und den Tablet-PC ist nicht mehr aufzuhalten. Vor allem im Marketing spielen Apps eine immer wichtigere Rolle. Dieser Boom erinnert mich sehr stark an die ersten Jahre des Internets. Nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ wollten damals alle eine Homepage, ohne deren Sinn zu hinterfragen. So kam es, dass das Gros der Unternehmen zwar im Internet vertreten war, jedoch die Websites nicht mehr als die Funktion einer Visitenkarte ausübten. Die logische Konsequenz daraus war, dass auch die Investitionen im Internet lange Zeit sehr gering ausfielen. Dieses Verhalten änderte sich erst viele Jahre später, als erkannt wurde wie gewinnbringend ein guter Internetauftritt sein kann.

Wählen Sie: App als Statussymbol oder App als gewinnbringendes Werbeinstrument?

Bei den Apps verhält es sich heute ähnlich. Immer mehr werbetreibende Unternehmen wollen, um den Trend nicht zu verschlafen, eine App. Der Nutzen dieser ist vielen jedoch dabei noch nicht ganz klar. Und wo klein klarer Nutzen erkennbar ist, da darf die App halt nicht viel kosten. Auf der anderen Seite ist die Entwicklung einer App mit einem viel höheren Aufwand verbunden, als dies bei einer Website der Fall wäre. Eine App unter Euro 5.000 ist daher meist nur eine App von der Stange, die hundertfach verkauft wird und wo lediglich Logo und Bilder untereinander ausgetauscht werden. Oder es handelt sich dabei, um nichts anderes als ein Browserfenster, in dem eine mobile Website geladen wird und daher nur online funktioniert.

Die iBusiness-Redakteure vom HighText-Verlag haben hierzu eine gute Studie erhoben, welche die durchschnittlichen Kosten für eine gute App zeigt. Die Studie wurde zwar in Deutschland durchgeführt, die Entwicklungskosten sind aber auch in Österreich ähnlich.


Quelle: http://www.ibusiness.de/aktuell/db/709614jg.html

Diese Tabelle bietet einen guten Überblick für all jede, die in Zukunft in eine gewinnbringende App investieren möchten. Der HighText-Verlag bietet dazu auch einen guten Honorar-Leitfaden.

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Apps überflügeln Web!

Konsumenten verbringen bereits mehr Zeit mit ihren Smartphone-Apps als sie im Internet surfen. Das zeigt eine jüngste Statistik vom App-Analysten Flurry aus den USA. Flurry hat dafür die eigenen Daten mit denen von comScore und Alexa verglichen. Smartphone-Nutzer verwenden Apps in Durchschnitt 81 Minuten am Tag, wogegen für das Internet nur mehr 74 Minuten aufgewendet wird.

 

 

Nicht weniger Interessant ist die Erkenntnis, für welche Funktionen die Apps genutzt werden. Ganze 47% nutzen ihr Smartphone als Spielekonsole. Die nächsten 34% sind mit ihren Freunden und Bekannten über Apps und Social Media vernetzt. Gefolgt von Apps als Nachrichten- und Infokanal (9%) sowie als Unterhaltungsmedium (7%).

Werbetreibende, die Apps noch nicht als perfekten Kommunikationskanal zu ihren Kunden genutzt haben, sollten dies nun nachholen. Denn der Konsument von heute will immer und überall konsumieren. Und das Smartphone oder iPhone bietet ihm nun die Möglichkeit dazu.

24. Juni 2011 : Studien : Keine Kommentare
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Ein Social Media-Browser der Extraklasse!

Während Firefox und Co sich einen Wettlauf in Puncto Schnelligkeit und Kompatibilität liefert ist so ganz leise nebenbei ein Browser entstanden, der auf einen sehr populären Trend setzt: Social Media.

Der Browser nennt sich Rockmelt und ist noch in der zweiten Beta-Phase. Ganz einfach lassen sich mit diesem neuen Browser verschiedenste Konten, von Facebook bis Twitter, sehr übersichtlich und benutzerfreundlich verwalten. Auch das RSS-Feature ist sehr praktisch. So übersieht man in Zukunft keine noch so kleine Meldung aus der Social-Cloud. Ich habe den Browser bereits seit zwei Monaten im Test und bin begeistert. Also einfach ausprobieren unter www.rockmelt.com.

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Das größte Fanläuten der Welt!

Eine coole Aktion für die Bewerbung der FIS Alpinen Ski WM Schladming 2013 wurde für den Steiermark Tourismus entwickelt und ist seit Mitte Februar online: Das größte Fanläuten der Welt! Kuhglocken sind seit jeher das Faninstrument bei den Alpinen Skirennen. Und diese Stimmung soll nun auch bereits zwei Jahre vor dem Top-Event in Schladming im Internet eingefangen werden.

Fanläuten Steiermark Herzglocke

Bis ins Jahr 2013 können Ski-Fans aus aller Welt ein Video auf die Seite hoch laden und dabei mit irgendetwas zur SkiWM läuten. Die Atmosphäre die dabei entsteht ist gewaltig. Überzeugen Sie sich selbst auf fan.steiermark.com.

Übrigens: Bis Ende März wird unter den nächsten 100 Teilnehmern eine weltweit einzigartige Steiermark Herzglocke verlost!

21. März 2011 : Word-of-Mouth : Keine Kommentare
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Copy and Paste!

Spätestens seit der Affäre um die teilweise abgeschriebene Doktorarbeit des deutschen Ministers Guttenberg ist das “Kopieren” von geistigen Eigentum wieder in aller Munde. Auch in Österreich wurde vor wenigen Tagen von der “Initiative Transparente Wissenschaft” ein Plagiats-Wiki gegründet, dass die Öffentlichkeit gegen die Kopiergewohnheiten so mancher Personen und Länder aufruft.

In der Werbung ist das Kopieren jedenfalls verpönt und wird, laut Meinung von Werbeprofis, nur von einfallslosen Agenturen gehandhabt. Doch wann handelt es sich wirklich um eine Kopie einer Werbeidee? Vielleicht ist so mancher Werbezwilling doch nur purer Zufall. Das kann ja passieren. Vor allem wenn eine Werbeidee sozusagen “auf der Hand liegt”.

Ist das gewollte Kopieren einer Werbeidee also wirklich so ein Fauxpas?

“Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen.“, sagte bereits Henry Ford und wenn man die Fernsehsender beobachtet ist das Kopieren von Sendeformaten nicht nur Praxis, sondern Geschäft. Joe la Pompe ist ein französisches Archiv, dass Werbezwillinge sammelt. Hier kann man sehr gut beobachten, dass Kopien oft besser sind als die Originale. Letztendlich geht es in der Werbung doch primär nur um eines: zu verkaufen! Und es spricht einiges dafür, funktionierende Ideen dafür für sich zu nutzen.

Kopieren, ob gewollt oder ungewollt, hat jedoch einige gravierende Nachteile. Im folgendem Beispiel aus Graz sind diese deutlich erkennbar (die Ähnlichkeit kann aber durchaus ein Zufall sein):

Ein Beispiel von zwei Kampagnen, die aktuell laufen und die zum Verwechseln ähnlich sind.

Man erhöht mit einer Kopie sehr schnell die Verwechslungsgefahr zum Erfinder und die Marke verliert sehr leicht an Eigenständigkeit und Anziehung. Grundsätzlich gilt daher (das ist meine Meinung):
Abschauen und davon lernen ist gut. Mach es jedoch immer besser!

15. März 2011 : Klassische Werbung : Ein Kommentar
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Social Media in Österreich = Facebook

Alle reden von Social Media und nur Facebook macht mit. Das ist zumindest in Österreich so der Fall. Denn neben dem größten Social-Network sehen alle anderen Social-Kanäle alt, oder besser, niedlich aus. Ein Grund mehr, den Hype um den Begriff „Social Media“ mit anderen Augen zu sehen. Über Facebook tauschen sich knapp 2,4 Mio Österreicher aus (digitalaffairs.at). Twitter hingegen ist mit 40.000 Nutzern in Österreich eine klare Minderheit. Im gesamten deutschsprachigem Raum sind es gar nur geringe 460.000 Nutzer (webevangelisten.de). Obwohl der Microblog zwar einen rasanten Wachstum verzeichnet ist es nicht wahrscheinlich, dass dieser den Stellenwert von Facebook erreicht. Die anderen Netzwerke wie VZ oder MySpace spielen in Österreich für das Marketing kaum mehr eine Rolle. Und Weblogs? Die Bloggerkultur, wie sie in den USA stattfindet, hat sich bei uns leider nie durchgesetzt. Weblogs sind zumindest für die Kommunikation in speziellen Fachbereichen ein gutes Tool. Die breite Masse werden Sie mit einem Blog aber nicht erreichen.

Der Vorteil dabei ist, dass wir uns in Österreich nur um wenige Medienkanäle kümmern müssen. Um einen direkten Dialog zum Kunden zu eröffnen und damit die Mundpropaganda zu entzünden reicht eine umfangreiche Aktion um Facebook schon aus. Betont auf „umfangreich“. Es hilft wenig nur eine Fanseite anzulegen. Man benötigt eine wirklich kreative Aktion, die involviert. Am Besten in Begleitung von einer Microsite, von E-Mail-Marketing, Direkt Marketing und auch klassischen Werbemedien. Dann wird Social Media mit all seinen Vorteilen zum erfolgreichen Marketinginstrument.

13. März 2011 : Studien,Word-of-Mouth : Ein Kommentar
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Der gewollte Tod eines Browsers!

Das Leid vieler Internet-User und Website-Programmierer hat bald ein Ende. Microsoft hat nun einen Countdown gestartet, um den veralteten Internet-Browser IE6 endlich den Garaus zu machen. Das erspart den Web-Entwicklern nicht nur eine Menge Zeit und Nerven, dem Usern selbst sollen damit riskante Sicherheitslücken zu seinem PC geschlossen werden.

Auf der Website http://ie6countdown.com zeigt Microsoft die aktuelle Nutzung des Browsers, die sich in Österreich immer noch um die 3% bewegt. Es wird auch eingeladen, Freunde und Bekannte von der Umstellung auf einen modernen und sicheren Browser zu überzeugen. Web-Entwickler finden hier einen Sourcecode für einen Banner, der erscheint, wenn ein User mit einem IE6 die Seite besucht. Alles in allem eine gute Kampagne, die für mehr Sicherheit und Funktionalität im modernen Internet sorgt.

5. März 2011 : Webmarketing : Keine Kommentare
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Lächerliche 0,11% klicken auf Bannerwerbung!

Für alle, die immer noch an Displaywerbung im Internet glauben: Lediglich 11 Menschen von 10.000 klicken auf Banner. So ernüchternd ist die aktuelle Studie von ComScore und Tomorrow Focus. Mich persönlich hat dieses Ergebnis nicht überrascht. Die „Bannerblindheit“ und das Ablehnen aufdringlicher Werbung sind eben nicht mehr weg zu argumentieren. Das Internet wird als Privatsphäre empfunden und hier will der User nicht mit störenden Bannern belästigt werden.

2009 sind in D die CTR um 15 Prozent gesunken liegen
durchschnittlich bei lediglich 0,11 Prozent.

Im August 2010 klickten 85 Prozent der deutschen Internetnutzer
überhaupt keine Werbung an.

Nur 3 Prozent aller Internet-User waren sogenannte „Heavy Clickers“,
die jedoch 62 Prozent aller Klicks erzeugten.

Heavy Clickers sind aus demografischer Sicht sehr verschieden und
ihr Verhaltensprofil weicht deutlich von dem der klassischen deutschen
Internet Community ab.

Warum jedoch die Vermarkter selbst diese Studien in Auftrag gaben und diese Zahlen dann auch noch breit bekannt machten ist ganz einfach zu erklären. Die Werbekunden sind nicht mehr gewillt in einem interaktiven Medium wie das Internet für Views zu bezahlen. Ausschlaggebend sind hier die Klicks. Und hier versuchen die Vermarkter im Gegenzug den Werbekunden klar zu machen, dass der „Imageeffekt“ auch bei Bannerwerbung passiert. Schließlich fließen auch in der klassischen Werbung rund zwei Drittel der Investitionen in Kampagnen, die Awareness, Kaufbereitschaft und Image-Gewinn zum Ziel haben, so die Argumentation der Vermarkter.

Dass man dies mit den üblichen ideenlosen Standard-Bannern kaum erreichen kann, wurde dabei nicht erwähnt. Grundsätzlich gilt auch für die Displaywerbung im Internet wie bei der klassischen Werbung: Falle auf und unterhalte! Denn gute Unterhaltung wird nicht als Belästigung empfunden und die Displaywerbung wird den gewünschten Image-Effekt erzielen. Jedoch ist hier immer noch die Problematik der Berechnung. Soll man nun für Sichtkontakte bezahlen oder nur für die tatsächlichen Klicks? Hierzu werden die Vermarkter noch vernünftige und nachvollziehbare Preismodelle ausarbeiten müssen.

Wenn man auf Basis dieser Studienergebnisse nun den Vergleich zu Social-Media-Marketing oder Word-of-Mouth zieht, zeigt sich wie wenig der einzelne Kontakt in der Displaywerbung wert ist. Ein Klick auf den Banner heißt nämlich noch lange nicht, dass sich der User auch mit der Marke oder dem Produkt beschäftigt (siehe oben „Heavy Clickers“). Im Social-Media oder Word-of-Mouth hingegen wird jeder Kontakt in das Thema involviert. Er/Sie beschäftigt sich Minuten mit der Marke und empfiehlt diese sehr oft auch weiter.

Natürlich soll das nicht heißen, dass man in Zukunft ganz auf Displaywerbung verzichten soll. Ganz im Gegenteil. Diese Studie macht eines deutlich: je kreativer der Banner, desto effektiver. Mehr Studien dazu finden Sie auch im Blog „Wirkung von Internetwerbung“.

Die Mehrinvestition in Ihre Kreativagentur zahlt sich aus ;-)

27. Februar 2011 : Studien : Keine Kommentare
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Epileptiker Vorsicht!

Dass der Geschmack der Menschen unterschiedlich ist, dagegen ist nichts einzuwenden. Jedoch ist so manches Webdesign ein wahrlich arger Fehlgriff. Zumindest Epileptiker sollten vorsichtig sein, wenn sie auf folgenden Link klicken. Denn dieses Webdesign könnte einen Anfall auslösen :-)
> Ein gewagtes Design <

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